Uljana Wolf, Christian Hawkey: SONNE FROM ORT Ausstreichungen/Erasures, engl.-dt., nach den »Sonnets from the Portuguese« von Elizabeth Barrett Browning und den Übertragungen von Rainer Maria Rilke. Erschienen im Oktober 2012 bei kookbooks. Verlagsseite. Zuletzt im Merkur: Uljana Wolf: Drei Bögen: Bougainville
Merkur Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken
Zugeordnete Einträge: Gegenwartsliteratur
Nüchtern: Bachmannpreis als Casting-Show
In der aktuellen Ausgabe des Falter sieht Klaus Nüchtern schwarz für den Bachmannpreis, bei dem er 2004 bis 2008 als Juror tätig war. Nach der Verabschiedung der langjährigen Organisatorin Michaela Monschein durch die ORF-Verantwortlichen sei nun “in gewöhnlich gut informierten Kreisen apokalyptisches Geraune zu vernehmen … (sogar die Ekelvokabel ‘Casting-Show’ ist gefallen).” Da viel spekuliert, … weiterlesen »
Blogroll: literaturkritik.de
Das Rezensionsportal literaturkritik.de, das an den Lehrstuhl von Professor Thomas Anz an der Universität Marburg agebunden ist, ist eines der ältesten literaturkritischen Angebote im deutschsprachigen Internet. In großer Zahl und Breite und auf hohem Niveau werden hier literarische und kulturwissenschaftliche Neuerscheinungen besprochen. Die Texte erscheinen in monatlichen Ausgaben, die in der Regel um einen Themenschwerpunkt … weiterlesen »
Bodenständigkeitsverblödetheit. Rainald Goetz’ Deutschland in „Johann Holtrop“
I Fährt man mit dem ICE von München in sieben langen Stunden nach Berlin, bleibt ausreichend Zeit um einzusehen, wo die „Strafkolonie Krölpa“ liegt, jener fiktive Ort in Rainald Goetz’ Roman Johann Holtrop. Es eröffnen sich dem Betrachter zwischen Erlangen und Jena, Merseburg und Jüterbog „trostlos weggeduckte Flecken, lächerliche Wüsten dazwischen“ – Krölpa, das ist … weiterlesen »
No pasarán! Notizen zur Buchmesse
Der Mond ist aufgegangen in Neuseelands finst’ren Hallen. In schmalen Kojen baumeln ein paar Bücher mit teils irgendeinem Neuseelandbezug, in dunkler Ecke hinter schwarzer Wand tragen Dichterinnen vor und Dichter. Kann sein, dass Menschen fallen, ins flache Wasser nämlich, das weite Teile des Bodens bedeckt. Ansonsten bleibt vieles im Dunklen, vor allem, was das Selbst … weiterlesen »
Interview mit Teju Cole
Das Buch “Open City” des 1975 geborenen nigerianisch-amerikanischen Autors Teju Cole war in den USA gewiss eines der bestbesprochenen Romandebüts der vergangenen Jahre. Julius, der zur Introspektion neigende Protagonist des Romans, arbeitet an seiner Dissertation in Psychiatrie. Vor allem aber ist er, ein Flaneur der Gegenwart, auf den Straßen New Yorks unterwegs. Die Geschichten, die … weiterlesen »