Zugeordnete Einträge: Merkur: Archiv

Kurzer Nachtrag zu Hans Platschek

Das Folgende ist eine eigenständige Ergänzung zu Christian Demands Essay Heiliger Narr. Über den Maler und Essayisten Hans Platschek im aktuellen Heft des Merkur. Ich habe Hans Platschek leider erst sehr spät, nämlich Anfang der 1990er Jahre, für mich entdeckt. Damals stieß der Suhrkamp Verlag gerade die Restbestände seiner hinreißend galligen Essaysammlungen aus den Achtzigern als … weiterlesen »

Komplett & preisgesenkt

Seit heute steht das komplette Merkur-Archiv online: beginnend 1947 und endend aktuell mit dem Dezemberheft 2012. Da liegen Schätze von Theodor W. Adorno bis Dieter E. Zimmer, von Margret Bovari bis Marguerite Yourcenar, von Ernst Robert Curtius bis Harald Weinrich, von Hilde Domin bis Eric Voegelin … und so könnte man viele Durchläufe durchs Alphabet … weiterlesen »

Wilhelm Hennis (1923-2012)

Am vergangenen Samstag ist der Politikwissenschaftler Wilhelm Hennis gestorben. Im Merkur sind – nur, muss man bei einem Autor und auch Essayisten seines Formats sagen – drei Texte von ihm erschienen. Alle haben sie Grundsatzcharakter und sind von ungewöhnlicher Länge, jeweils knapp zwanzig Druckseiten.

Indessen: Dubito. Jean Améry im Merkur

Heute hätte Jean Améry seinen 100. Geburtstag gefeiert. Von 1965 bis zu seinem Tod im Jahr 1978 war er einer der prägenden Autoren des Merkur, mit mehr als 60 Artikeln, darunter zahlreichen großen Essays. Dem Ernst Klett Verlag (später Klett-Cotta) war er auch als Buchautor verbunden – seit diesem Jahr liegt nun auch eine formidable Werkausgabe vor. Aus … weiterlesen »

Jacques Barzun (1907-2012)

Gestern ist Jacques Barzun, einer der amerikanischen Großintellektuellen des 20. Jahrhunderts, gestorben. (Nachruf in der New York Times; hier ein Gespräch mit ihm von 2010 auf Youtube) Im Merkur Nr. 178 (12/1962) besprach Herbert von Borch die deutsche Ausgabe von Barzuns “Pathologie des Intellekts” (im Original: “The House of Intellect”). Ein Auszug aus der Rezension:

Merkuriana: Schroers/Paeschke

“Teppich und altes Möbelwerk, Silber und Porzellane, viele Bücher und alteingesessene Sessel bei Hans Paeschke. Seine Frau, geborene Französin, still und klug, auf eine gütige Weise beobachtend, sorgend. Ich erfreute mich an Hans Paeschkes lebhaftem Geist, sah in sein Gesicht und begriff plötzlich angesichts seiner witternden Physiognomie die spezielle Qualität dieses Mannes, die äußerst rare … weiterlesen »