Jetzt im Netz

“Hatten Sie nach ihrer vielbeachteten Begegnung mit dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger 2004 in München noch Kontakt mit ihm?
Habermas: Nein.”

Längeres Interview mit Jürgen Habermas anlässlich der Verleihung des Heine-Preises (Rheinische Post)

“The final draft of Egypt’s proposed new constitution, completed in late November, was produced in such a flurry of political maneuvering, threats, and shrill rhetoric that commentators and citizens alike are still trying to understand its implications. From a liberal democratic perspective, there is much to like in the document, especially compared with the one it is replacing.”

Nathan J. Brown erklärt, warum sich die Wirkung der Verfassung erst in politischen Aushandlungsprozessen entscheidet (Foreign Affairs) (weiterlesen …)

Blogroll: Theorieblog

Aus der Selbstbeschreibung des Theorieblog: “Das Theorieblog wurde Anfang 2010 als Forum für politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte ins Leben gerufen. Es soll der deutschsprachigen Theorie-Community einen Ort bieten, der Information, Austausch und Diskussion ermöglicht. Wissenschaftliche Ideen können hier genauso diskutiert werden wie tagespolitische Ereignisse oder die Befindlichkeiten der Disziplinen.” Auf unsere Fragen antworteten Eva Hausteiner, Daniel Jacob und Thorsten Thiel. (Mehr zu ihnen hier.)

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Dezemberheft in der SZ

In der SZ von heute kommentiert Burkhard Müller (leider nicht online) unter der Überschrift “Frauen willkommen” das Dezemberheft. Er kritisiert vor allem eine Formulierung in unserem Blogpost “In eigener Sache”:

Denn der Merkur hätte sehr gerne “auch jene hervorragenden Autorinnen, deren Texte nur ein Gewinn für uns und die Leserinnen und Leser sein können’. Der Haken steckt im unscheinbaren Wörtlein ‘auch’. Die Figur dieses ‘auch’ soll Gleichrangigkeit und Augenhöhe proklamieren, kommt aber, ihrem Wesen entsprechend, notwendig als Nachklapp und Reservebank daher. (weiterlesen …)

Blogroll: Sozialtheoristen

In ihrem Blog Sozialtheoristen, Untertitel: Die Sprengkraft soziologischer Beobachtung, kommentieren Stefan Schulz und, sehr viel seltener, andere Autoren die unterschiedlichsten Aspekte der Gegenwart der Gesellschaft aus systemtheoretisch-soziologischer Perspektive. Das Format ist nicht der Aufsatz, sondern die Skizze, wenngleich es natürlich immer wieder auch ins Grundsätzlichere geht. Mitbegründer Stefan Schulz (Website), derzeit Volontär bei der FAZ, hat unsere Fragen beantwortet. Er ist auch Autor des Merkur, im März 2012 haben wir seinen Essay Zwischen Netzwerk und Organisation. Zum Erfolg der Piratenpartei veröffentlicht. (weiterlesen …)

NZZ über Dezemberheft

Heute in der NZZ: Uwe Justus Wenzel über unser Dezemberheft.

Ist es ein Coup? Ein Putsch? Eine Revolution? Oder nur eine verfrühte Weiberfasnacht? – Das Dezemberheft des «Merkur», der «deutschen Zeitschrift für europäisches Denken», versammelt ausschliesslich Texte, die aus der Feder von Frauen stammen. Das seit 1947 erscheinende Organ für etwas anspruchsvollere Essayistik war bisher eher dafür bekannt, eine Bastion mehr oder minder maskulinen Geistes, jedenfalls männlicher Autorschaft zu sein. Haben wir es also mit dem Auftakt einer Wiedergutmachung – einer affirmative action – zu tun?

Noam Chomsky: 84

Aus Thomas Steinfelds Chomsky-Porträt Strenge Schule, erschienen im Merkur November 2003:

Wenn man heute von Noam Chomsky spricht, scheint auch dieser in zwei Gestalten aufzutreten, die nicht sonderlich viel miteinander zu tun haben: Manche schätzen, ja verehren den Sprachwissenschaftler mit der leisen Stimme und den verschlissenen Pullovern, aber der politische Aktivist ist ihnen nicht geheuer. Für die meisten anderen gilt das Umgekehrte: Sie bewundern den rastlosen Kämpfer an allen Fronten der Weltpolitik, wollen jedoch nicht einmal wissen, woher dessen Weltruhm eigentlich stammt. (weiterlesen …)